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Chocolate-Coconut-Banana-Cream-Pie

Kokos, Bananen, Sahne, Schokolade, Pie

Diese Woche hab ich Besuch von meiner Schwester und einer Freundin. Neben SEHR vielen Süßigkeiten (die sind in Norwegen viel teurer und nicht so lecker) haben sie mir einen netten Brief und ein Rezept von meiner Tanten und Kusine mitgebracht. Die beiden haben das Rezept „Chocolate-Coconut-Banana-Cream-Pie“ schon öfter ausprobiert und es uns dringend weiterempfohlen. Gestern Abend haben wir es auch gewagt und das Ergebnis ist umwerfend! Es ist ein Pie ohne backen, er muss nur im Kühlschrank fest werden. Er ist sehr kalorienreich und schmeckt nach Urlaub. Ich kann es jedem empfehlen, der gerne etwas Besonderes ohne zu viel Aufwand zubereiten möchte. Die Mengenangaben reichen für eine große Kuchenform (26cm mindestens), da wir nur eine kleine Kuchenform hatten, verwendeten wir stattdessen eine Auflaufform. Für weniger hungrige Esser würde ich die halbe Menge verwenden.

I have visitors this week! My sister and a friend of her are here in Norway now. They brought me A LOT of sweets (they are more expensive and less tasty here) and a lovely letter of my aunt and cousin. In their letter, they recommended this recipe, which  they had tried it out several times before. Yesterday evening we prepared the pie (you can´t really call this baking) and the result is gorgeous! After putting everything together, the pie has to rest in the fridge over night – what a challenge not to eat it immediately. But be patient, it´s worth it. The pie is full of calories and tastes like vacation. I can recommend the recipe if you want to make something special without too much effort. The ingredients are calculated for a big cake mould (at least 26cm). We had only a small one, so we used a casserole dish instead. If you are not so hungry, talk half of the amount of the ingredients.

Zutaten / Ingredients:

Boden / Pie crust:

  • 300g Vollkornbutterkekse / 300g whole grain biscuits 
  • 130g geschmolzene Butter / 130g melted butter

Füllung / filling:

  • 100g Schokolade (helle oder dunkle, je nach Vorlieben) /100g chocolate
  • 3 El Milch / 3 tbs milk
  • 3 El Butter / 3 tbs butter
  • 3 ½ Bananen in Scheiben geschnitten / 3 1/2 bananas, cut into slices
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver / 1 pack of vanilla pudding powder
  • 50g Maizena (Maismehl), stattdessen geht auch ein zweites Päckchen Puddingpulver / 50g corn starch
  • 60g Kristallzucker / 60g granulated sugar
  • 750ml Milch / 750ml milk
  • 200g Kokosraspel / 200g grated coconut

Garnitur / frosting:

  • 300ml Schlagobers (weniger oder mehr ist auch ok) / 300ml heavy cream
  • 3 El Staubzucker / 3 tbs confectioners sugar
  • 50g Kokosraspel / 50g grated coconut

Zubereitung / preparation:

  1. Boden: Die Kekse mit den Händen zerbröseln und mit der geschmolzenen Butter vermischen. Damit in der Form einen Boden und einen 2-3cm hohen Rand bilden, die Brösel fest andrücken. Kalt stellen.
  2. Füllung: Die Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen, dann die Milch und Butter zugeben und gut verrühren. Die Schokoladencreme auf den Boden streichen und mit Bananenscheiben bedecken. Kalt stellen. Etwa 100ml von der Milch in eine Schüssel geben und gut mit Zucker, Vanillepuddingpulver und Maizena verrühren. Währenddessen den Rest der Milch aufkochen lassen. Wenn die Milch kocht das Puddingpulvergemisch einrühren und die Hitze reduzieren. Noch etwa eine Minute köcheln lassen, dann vom Herd nehmen. Die Kokosraspel einrühren und die Mischung in der Form über den Bananen verteilen. Über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen (zwei Stunden müssten aber auch schon reichen).
  3. Garnitur: Wenn der Pie kalt ist, das Schlagobers schlagen und mit Zucker vermischen, auf den Pie streichen. Die Kokosraspel kurz anrösten – das duftet so schön nach Kokosbusserl – auskühlen lassen und auf dem Schlagobers verteilen.

 

  1. Piecrust: Crush the biscuits and mix with the melted butter. Press the crumbs onto the bottom of a cake mould. At the sides the crust should be 2-3cm high. Put it into the fridge.
  2. Filling: Melt the chocolate and add milk and butter. Stir well. Take the piecrust out of the fridge and pour the chocolate on it. It should cover the whole bottom. Cover the chocolate with the banana slices. Put into the fridge again. Put 100ml milk in a bowl and mix it with sugar, vanilla pudding powder and corn starch. In the meantime heat up the rest of the milk. When the milk boils turn down the heat and add the vanilla-pudding-mix. Let it boil gently another minute, while you are stiring constantely, then take it away from the oven. Add the grated coconut to the pudding and spread it above the bananas. Let the pie cool and rest in the fridge over night.
  3. Frosting: Whip the cream and put it on top of the pie. Rost the coconut until it smells delicious, let it cool, and decorate the pie with it.

Kokosbusserl-Brownies

KokosIch bin vor Kurzem umgezogen. Die Zeit verging viel zu schnell! Um mich bei meiner lieben WG zu bedanken und zu verabschieden, hab ich einen Kuchen gebacken. Ich wollte einen leckeren Blechkuchen machen, da er für viele Leute reichen sollte. Nach ewig langer erfolgloser Suche im Internet (es durfte kein aufwendiger Kuchen sein, ich hab ja nichts mehr daheim…) hab ich einfach mein eigenes Rezept ausgedacht. J Ich muss zugeben, dass ich mir den Brownieteig saftiger vorgestellt habe, aber mit einer Tasse Tee oder Kaffee ist er trotzdem sehr lecker.

Zutaten:

  • 8 Eier, getrennt
  • 350g Butter
  • 250g Zucker
  • 350g dunkle Schokolade
  • 300g + 3 El Mehl
  • 100g Jogurt
  • ½ Packerl Backpulver
  • 200g Kokosflocken

Zubereitung:

  1. Für den Schokoteig die Butter mit der 100g Zuckers cremig schlagen und die Dotter nacheinander unterrühren.
  2. Die Schokolade schmelzen und hinzu geben.
  3. 300g Mehl mit Backpulver vermischen und einrühren. Das Jogurt dazu geben und alles gut vermischen.
  4. Den Schokoteig auf ein Blech streichen und bei 180°C 20min backen.
  5. Währenddessen die Eiklar zu Schnee schlagen, den Zucker einrieseln lassen und dann vorsichtig die Kokosflocken und 3 El Mehl unterheben.
  6. Den Schokoboden aus dem Backofen nehmen, die Kokosmasse darauf verteilen und nochmals circa 10min backen.

Kokos-Mascarpone-Kuchen

Becherkuchen

Ich brauchte mal wieder einen Kuchen für viele. Oder besser gesagt mein Freund brauchte den Kuchen. Wir haben also gemeinsam einen Blechkuchen gebacken. Ich bin ja nicht so ein Blechkuchen-Fan. Dafür braucht man so viele Zutaten und so besonders ist der Kuchen meist nicht. Dieser hier ist aber mein Spezial-Kuchen J Ich hab ihn schon ungefähr hundertmal gebacken, weil er sehr schnell und unkompliziert zu machen ist und jeder davon begeistert ist. Die Mengenangaben sind in Tassen, ich hab eine Tasse mit 250ml benützt.

Zutaten:

Teig:

  • 5 Eier
  • 1 ½ Tassen Zucker
  • ½ Tasse Öl
  • 1 ½ Tassen Mehl
  • 1 Tl Backpulver
  • 2 El Kakao
  • ½ Becher (125g) Sauerrahm

Creme:

  • 500g Mascarpone
  • 250g Jogurt
  • 1 ½ Tassen Staubzucker
  • 1 ½ Tassen Kokosraspel
  • ev. Kokosraspel oder Kakao zum Darüberstreuen

Zubereitung:

  1. Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Das Öl hinzufügen.
  2. Mehl mit Backpulver und Kakao mischen und nach und nach einrühren.
  3. Zum Schluss den Sauerrahm unterrühren.
  4. Auf ein Blech streichen (1-2cm dick) und bei 180°C circa 30min backen. Auskühlen lassen.
  5. Für die Creme die Mascarpone mit dem Jogurt verrühren, Staubzucker und Kokosraspel einrühren und abschmecken (ich mags sehr süß, probiert lieber vorher etwas weniger Zucker aus).
  6. Die Creme auf den Kuchen auftragen und in Stücke schneiden. Nach Belieben verzieren.

Cupcakewoche Tag 5: Raffaello-Cupcakes

Raffaelocupcakes

 

Heute möchte ich euch ein sehr leckeres Cupcake-Rezept vorstellen, dass ich aber schon vor einiger Zeit ausprobiert habe: Raffaello-Cupcakes. Gefunden habe ich es bei Dami von „Schokokuss und Zuckerperle“. Auch hier ist das Topping wieder mal eine gute Alternative zur (schrecklichen) Buttercreme. Wer will kann die Cupcakes noch mit Ananas verzieren, mir war die Kombination aus Raffaelo und Kokosraspeln lieber. Die Mengenangaben sind für neun Cupcakes.

 

Zutaten:

 

Teig:

 

  • 140g Mehl
  • 120g Zucker
  • 40g Butter
  • 1 Tl Backpulver
  • 3 El Kokosraspel
  • 60g Jogurt
  • 1 Ei

 

Topping:

 

  • 170g weiße Schokolade
  • 50g Butter
  • 200g Staubzucker
  • 200g Creme fraiche

 

Zubereitung:

 

  1. Für den Teig Mehl, Zucker, Backpulver und Kokosraspel vermischen.
  2. Milch, Jogurt und Ei dazu geben und gut verrühren.
  3. In Muffinförmchen bei 180°C circa 20min backen.
  4. Die Butter für das Topping cremig schlagen , Zucker in kleinen Portionen dazu sieben und einrühren.
  5. Weiße Schokolade schmelzen und auskühlen lassen. Die Schokolade und die Creme fraiche zum Butter-Zucker-Gemisch geben und gut durchmixen. Danach kurz in den Kühlschrank stellen, damit die Creme etwas fester wird.
  6. Die ausgekühlten Cupcakes mit dem Topping verzieren und Raffaellos darauf setzen.

 

Bountykuchen

Bountykuchen

 

Eigentlich müsste es ja „falscher Bountykuchen“ heißen, denn in diesem Kuchen sind keine Bountys. Er schmeckt aber zum verwechseln ähnlich. Außerdem ist er ideal für Kuchenbuffets oder andere Gelegenheiten, bei denen man für viele Leute einen guten Kuchen backen möchte. Es ist nicht übermäßig viel Arbeit ihn zuzubereiten schmeckt dafür umso besser und lässt sich in viele Stücke zerteilen. Meist überrascht der Bountygeschmack die Kuchenesser 🙂

 

Zutaten:

Teig:

  • 200g Margarine
  • 200g Zucker
  • 200g Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 4 Eier
  • 3 El Kakao zum Kochen

Belag:

  • 500ml Milch
  • 6 El Grieß
  • 150g Margarine
  • 200g Zucker
  • 200g Kokosraspel
  • 400g dunkle Schokolade
  • etwas Milch

 

Zubereitung:

  1. Für den Teig die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Margarine schmelzen und unterrühren.
  2. Mehl mit Backpulver und Kakao vermischen und unterheben.
  3. Auf ein Backblech streichen und bei 175°C circa 20min backen. Dann auskühlen lassen.
  4. Für die Kokosmasse die Milch in einem großen Topf aufkochen und den Grieß und Zucker zugeben. Die Hitze reduzieren und einen Grießbrei daraus kochen. Die Margarine und die Kokosraspel einrühren. Auf den Kuchenboden streichen und abkühlen lassen.
  5. Die Schokolade schmelzen und Milch zugeben bis eine Schokoglasur entsteht (ich mach das nach Gefühl und hab daher keine genaue Mengenangabe für die Milch). Über die erkaltete Kokosmasse auf den Kuchen gießen und mit einem sauberen großen Messer glatt streichen.

 

Raffaellotorte (Julias Hochzeitstorte)

Raffaellotorte

Diese Torte ist eine ganz besondere Torte. Erstens schmeckt sie leicht und zart, nach Kokos und weißer Schokolade und erinnert an eine Sommerparty, zweitens sieht sie aus wie ein halbes Riesenraffaello und drittens ist sie eine tolle Torte zum Mitbringen auf eine Party.

Die Raffaellotorte hab ich schon im Sommer für die Geburtstagsfeier meiner Freundin Julia, die Raffaellos über alles liebt, gebacken. Sie war so begeistert von der Torte, dass sie beschlossen hat, die Raffaellotorte wird ihre Hochzeitstorte. Nicht, dass ihre Hochzeit schon in naher Zukunft liegt, aber wir Mädchen planen ja schon früh im Voraus 🙂

Die Torte ist relativ aufwendig, man sollte sie zumindest zwei Tage vor dem Verzehren zubereiten, damit sie gut durchziehen kann. Ich weiß, das ist schwer… die Torte schaut einfach so verlocken aus. Aber glaubt mir, es lohnt sich zu warten!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Teig:

  • 120g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 150g Mehl
  • 1 Tl Backpulver
  • 4 Eier (getrennt)

Belag:

  • 200g Kokosraspel
  • 200g weiße Schokolade
  • 70g Staubzucker
  • 4 Becher Schlagobers

Zubereitung:

  1. Biskuitteig zubereiten: Die vier Eiklar zu steifem Schnee schlagen und beiseite stellen. Dann die Dotter mit dem Zucker und Vanillezucker sehr schaumig schlagen. Den Schnee unterheben, danach das Mehl mit dem Backpulver darüber sieben und vorsichtig vermischen.
  2. In einer Tortenform bei 180°C circa 30min backen (Stäbchenprobe).
  3. Den Kuchen auskühlen lassen, danach waagrecht dritteln. Das untere Drittel als Boden belassen, die oberen zwei Drittel zerbröseln.
  4. Die Kuchenbrösel in eine Schüssel geben und mit 150g Kokosraspel vermischen.
  5. Einen Becher Schlagobers in einem Topf erhitzen aber nicht kochen lassen. Von der Flamme nehmen und die weiße Schokolade darin schmelzen lassen Die Schokolademischung über die Kuchenbrösel gießen und vermischen. Vollständig auskühlen lassen.
  6. Zwei Becher Schlagobers mit dem Staubzucker steif schlagen und unter die Kuchen-Schoko-Kokos-Mischung heben.
  7. Die Masse kuppelförmig auf den Biskuitboden auftragen und mit Frischhaltefolie bedecken. In den Kühlschrank stellen und zwei Tage im Kühlschrank ziehen lassen.
  8. Vor dem Servieren den letzten Becher Schlagobers mit etwas Staubzucker steif schlagen. Mit circa 50g Kokosflocken bestreuen.

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