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Schokolade-Bananen-Zimt-Kuchen/Chocolate-Banana-Cinnamon-Cake (berühmter Schokokuchen aus Navarra)

Schokolade, Banane, Zimt, KuchenLetzte Woche war der spanische Nationalfeiertag und einige meiner spanischen Freunde haben aus diesem Anlass ein kleines Fest gefeiert. Jeder Gast brachte etwas typisch Spanisches mit und zusammen ergab es dann ein leckeres Festmahl mit Paella, Tortilla, Chorizo, Jamón serrano, Croquetas und anderen Köstlichkeiten. Obwohl ich die spanische Küche liebe, hab ich leider keine Ahnung, wie man die traditionellen Gerichte zubereitet und kümmerte mich deshalb lieber um das Dessert, das etwas internationaler ausgefallen ist. Mit zwei Freundinnen bereitete ich einen übergroßen Schokolade-Bananen-Zimt-Kuchen und Chocolate-Chip-Cookies zu. Den anderen Gästen erzählten wir, es handle sich um den berühmten Schokoladenkuchen aus Navarra und wir haben das alte Geheimrezept der Oma (abuela) meiner Freundin Lara nachgebacken. Naja, stimmt nicht ganz, aber Potenzial zur Berühmtheit hat der Kuchen auf jeden Fall, der Reaktion der Esser nach zu urteilen. Die Mengenangaben hier hab ich etwas verringert, so dass sie für eine 26cm Form ausreichen. Wir haben die 1 ½ fache Menge genommen.

Last week some of my spanish friends celebrated Spanish National Day. It was a nice party with lots of typical spanish food like paella, chorizo, jamón serrano, croquetas and other delicious specialities. Everybody should bring something. But although I really love spanish food, I´m not able to prepare those traditional dishes. Instead of failing at the try, I and two friends decided to make desserts. We baked a huge chocolate-banana-cinnamon-cake and chocolate chip cookies. To make our sweets more authentic, we told the others, that the cake was the famous chocolate-cake from Navarra and we had tried out the old secret recipe of my friend´s grandmother. That´s not completely true, but this cake definetly has potential to become famous! I wrote down the meassurements for a normal 26-cm-cake. We baked 1 1/2 times as much.

Zutaten / Ingredients:

  • 300g Zucker / 300g granulated sugar
  • 300g Butter /300g butter
  • 3 Eier / 3 eggs
  • 3 reife Bananen / 3 ripe bananas
  • 300g Mehl / 300g flour
  • 1 Tl Backpulver / 1 tsp bakingpowder
  • 50g Backkakao / 50g cacao for baking
  • 1 Tl Zimt / 1 tsp cinnamon

Zubereitung / Preparation:

  1. Die Butter schmelzen und mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Eier einzeln einrühren und gut vermischen.
  2. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und unterheben. Am besten schmeckt der Kuchen, wenn die Bananen ganz reif sind, das heißt die Schale schon ein bisschen braun ist. Meine Bananen waren leider nicht so reif, deshalb hab ich sie für 10min bei 200°C in den Ofen gegeben und sie dadurch schön weich gemacht. Die Schale ist dabei ganz schwarz geworden – nicht schrecken – das Fruchtfleisch bleibt süß und lecker.
  3. Den Kakao und Zimt untermischen. Mehl und Backpulver vermischen und unterrühren.
  4. Bei 180°C etwa 60min backen. Wenn ihr so wie ich die 1 ½ fache Menge macht, muss der Kuchen länger backen. Bei mir waren es etwa 90min.

 

  1. Melt the butter and mix it with the sugar. Add the eggs seperately and beat it until you have a smooth mass.
  2. Mash the bananas with a fork and add them. You achieve the best taste with very ripe, brown bananas. My bananas were not really ready for a cake so I put them in the oven and baked them for 10min at 200°C. The skin became black but the taste was incredible sweet and delicious.
  3. Combine cacao, cinnamon, flour and baking powder and add it to the dough.
  4. Bake the cake for 60min at 180°C. If you make a huge cake like me, you should bake it longer. I baked it for about 90min.

Apfelkuchen

Apfelkuchen

Wir haben sooo viele Äpfel zu Hause und deshalb wollte ich wieder einmal einen Apfelkuchen backen. Das Rezept hab ich von einer Freundin, aber es ist ein richtiger Oma-Apfelkuchen: Süß, gehaltvoll und lecker. Perfekt als Stärkung nach dem Viertelmarathon, den ich heute Vormittag gelaufen bin. Die Mengenangaben reichen für eine 26er-Springform, ich hab allerdings eine kleinere genommen und einen Mini-Herzkuchen noch zusätzlich gebacken. Leider ist der große Kuchen schon fast aufgegessen gewesen, wie ich zum Fotografieren gekommen bin, darum hab ich hier Fotos vom kleinen Kuchen.

 

Zutaten:

Teig:

  • 330g Mehl
  • 200g Butter
  • 110g Staubzucker
  • 2 Dotter
  • 1 Packerl Vanillezucker
  • eine Prise Salz
  • 1 El Sauerrahm

Belag:

  • 1 Ei (getrennt)
  • 250ml Milch
  • 1 Packerl Vanillepuddingpulver
  • 80g Zucker
  • 5 säuerliche Äpfel
  • etwas Marillenmarmelade

Zubereitung:

  1. Für den Teig das Mehl und den Zucker auf eine saubere Arbeitsfläche sieben, die Butter in kleinen Stückchen einkneten, zum Schluss Dotter, Salz und Sauerrahm zufügen und gut durchkneten.
  2. Den Teig im Kühlschrank circa eine halbe Stunde ruhen lassen.
  3. Den Teig 4mm dick ausrollen und eine Springform damit auskleiden (den Rand nicht zu hoch lassen, sonst fällt er um). Bei 190°C etwa 25min blindbacken, dafür Backpapier auf den Teig geben und Linsen oder Bohnen hineinlegen.
  4. Für die Puddingcreme den Dotter mit etwas Milch und dem Puddingpulver glatt rühren und das Eiklar mit dem Zucker zu steifem Schnee schlagen. Die Milch aufkochen und unter ständigem Rühren das Dotter-Gemisch hinzufügen. Etwa eine Minute lang leicht weiter kochen, dann vom Herd nehmen und den Schnee unterheben.
  5. Die Äpfel schälen und in dünne Spalten schneiden.
  6. Die Creme auf den Boden streichen, die Apfelspalten dicht nebeneinander auflegen und nochmals 40min backen.
  7. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und sofort mit Marillenmarmelade bestreichen. Ich hab noch Mandelsplitter und Krokant zum Verzieren verwendet.

Cupcakewoche Tag 2: Apfel-Mohn-Cupcakes

Mohncupcake

Ich hab schon einmal erwähnt, dass es bei mir daheim nie Mehlspeisen mit Mohn gab. Heute mach ich eine Ausnahme und backe leckere Apfel-Mohn-Cupcakes. Durch den Apfel werden die Cupcakes richtig schön saftig und außerdem ist es eine gute Abwechslung zur Schokobombe von gestern. Die Mengenangaben sind für acht Cupcakes.

Zutaten:

Teig:

  • 1 Ei
  • 50g Butter
  • 100g Jogurt
  • 110g Mehl
  • 1 Tl Backpulver
  • 60g Mohn
  • 70g Zucker
  • 1 Apfel, geschält und in kleine Stücke geschnitten

Topping:

  • 10g Butter
  • 50g Staubzucker
  • 150g Topfen
  • 100ml Schlagobers
  • 2 El Vanillepuddingpulver

Zubereitung:

  1. Das Ei kurz aufschlagen, Butter schmelzen und zusammen mit dem Jogurt unterrühren.
  2. Mehl mit Backpulver und Mohn vermischen, zur Eimischung geben, Zucker dazu und gut durchmixen.
  3. Die Apfelstückchen unterheben und den Teig in Muffinförmchen 25min bei 180°C backen. Auskühlen lassen.
  4. Für das Topping die Butter cremig rühren und den Staubzucker in kleinen Portionen dazu sieben. Den Topfen und das Puddingpulver unterrühren. Das Schlagobers steif schlagen und vorsichtig unterheben.
  5. Das Topping auf die ausgekühlten Cupcakes auftragen und nach Belieben verzieren, ich Krokant verwendet.

Apfelmustorte

Apfel, Apfelmus, Torte, Hefeteig, backen

Es ist wieder mal Wochenende und ich hab (wie so oft) vergessen einzukaufen. Eigentlich nicht so schlimm, genügsam und erfinderisch wie ich bin, kann ich mir immer etwas zu Mittag kochen. Schlimmer dagegen war, dass ich nichts Süßes im Haus hatte… Also versuchte ich aus den paar einfachen Zutaten, die ich noch fand, einen Kuchen zu zaubern und ich muss sagen, es ist wirklich gut geworden, schmeckt gar nicht nach „Restekuchen“ 🙂

Zutaten:

  • 250g Mehl
  • 1 Packerl Trockengerm
  • 40g Rohrohrzucker (Kristallzucker geht natürlich auch)
  • 1 Prise Salz
  • 125ml Milch
  • 50g Butter
  • 500g Apfelmus
  • Zimt
  • 1 Eigelb

Zubereitung:

  1. Milch und Butter erwärmen bis die Butter geschmolzen ist (geht am schnellsten in der Mikrowelle) und den Zucker hinzufügen.
  2. Mehl mit Germ und Salz vermischen und in die Milch einrühren. Mit Knethaken oder den Händen zu einem glatten Teig kneten.
  3. An einem warmen Ort 45min zugedeckt gehen lassen.
  4. Ein Drittel des Teigs beiseite legen, den Rest auswalken und in eine Springform (ich hab 24cm genommen) geben. Der Boden soll nicht zu dünn sein (circa einen cm) und einen Rand anpassen, damit das Apfelmus nicht ausläuft.
  5. Den Boden mit Zimt bestreuen und das Apfelmus darauf verteilen.
  6. Das eine Drittel des Teigs, das noch aufgehoben wurde, ebenfalls auswalken und dünne Streifen schneiden. Diese gitterförmig über das Apfelmus legen und mit dem Eigelb bestreichen.
  7. Bei 160°C 30min backen.