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Amerika Torte (original Sachertorte)

Sachertorte

Heute hab ich Besuch von Christina bekommen. Sie ist eigentlich keine Bäckerin sondern Fotografin und hat ihren eigenen Blog mit tollen Fotoshootings und Projekten von ihr. Klick

Vor einiger Zeit hat sie ihrem Freund anlässlich ihrer Amerika-Reise eine Sachertorte in USA-Flaggen-Form gebacken, die ich so toll fand, dass ich sie bat, einen Beitrag auf meinem Blog zu veröffentlichen. Netterweise hat sie das getan und hier ist ihr Rezept aus dem original Sacherkochbuch mit Beschreibung der Rollfondant-Dekoration.

Zutaten:

Teig:

  • 130g Butter
  • 110g Staubzucker
  • Vanille
  • 6 Eidotter
  • 130g Kochschokolade
  • 6 Eiklar
  • 110g Kristallzucker
  • 130g Mehl
  • Marillenmarmelade

Glasur:

  • fertige Glasur von Manner

Überzug:

  • Weißes Rollfondant
  • Blaues Rollfondant (Navy Blue)
  • Rotes Rollfondant (Poppy Red)
  • Jede Menge Staubzucker

Zubereitung:

Die leichterwärmte Butter wird mit dem Staubzucker und Vanille schaumig gerührt. Die Eier trennen und nach und nach 6 Dotter beifügen. Mit einem Schneebesen die vorgewärmte Schokolade einrühren. Jetzt wird der Schnee von den Eiklar geschlagen mit dem Kristallzucker steifgeschlagen und vorsichtig mit dem Kochlöffel in die obige Masse gerührt. Anschließend wird das Mehl vorsichtig beigemengt (am Besten einmeliert).

Ich habe den Teig nicht wie üblich in einer runden Springform gebacken, sondern habe ein Blech mit Backpapier ausgelegt und den Teig darauf verteilt.

Das Sacherkochbuch empfiehlt, die Torte ca. 1h 15 Minuten im Backrohr zu lassen, und die ersten 15Minuten einen leichten Spalt offen zu lassen, damit sich der Teig hebt. Nachdem ich ja eine flache Oberfläche für die Flagge brauchte habe ich das nicht gemacht. Nachdem der Teig ja nur sehr dünn war, habe ich die Torte nicht ganz so lange im Rohr gelassen, am Besten immer wieder mal kontrollieren und nach Gefühl herausnehmen.

Die Torte nach der Backzeit aus dem Rohr nehmen und abkühlen lassen. Ich habe sie dann ca. bei der Hälfte des Blechs geteilt, aufeinander gelegt und den überschüssigen Rand abgeschnitten. So erhält man die Form der Flagge. Der „Zwischenraum“ wird reichlich mit Marillenmarmelade bestrichen, man sollte aber darauf achten, dass sie seitlich nicht herausgedrückt wird. Ich habe auch auf die Unterseite des oberen Teils der Torte Marmelade gestrichen, damit sie ein wenig in den Kuchen „einziehen kann“.

Danach die Torte mit der Glasur bestreichen und auskühlen lassen (evt. in den Kühlschrank, damit sie schneller hart wird).

Für das Rollfondant eine Unterlage ohne Muster verwenden und reichlich mit Staubzucker bestreuen. Achtet darauf, dass ihr keine größeren Klumpen dabeihabt, die drücken sich sonst in das Fondant und gehen nicht mehr weg.

Ich hatte 1kg weißen Rollfondant brauchte aber nur ein etwas mehr als die Hälfte. Auch den Teigroller (Nudelwalker) immer mit Staubzucker einreiben, er bleibt sonst am Fondant kleben. Die Masse so weit es geht und so dünn es geht ausrollen und vorsichtig von der Unterlage lösen. Ich musste es dreimal neu machen, weil ich einmal zu wenig Fondant für die Größe der Torte hatte und es mir einmal beim loslösen zerrissen ist… also keine Angst, es dauert einfach etwas 😉

Das ausgerollte Fondant über die Torte legen, überschüssiges Fondant wegschneiden und mit einem Buttermesser noch ein wenig glattstreichen und andrücken, bei den Ecken vorsichtig agieren.
Gespannt war ich auf das bunte Fondant, ob es sich nicht verfärbt, wenn man es mit dem weißen Staubzucker mischt, aber das war kein Problem. Reinigt nur die Unterlage öfter und achtet darauf, dass keine Fondant-Klümpchen mehr draufkleben oder Staubzucker-Brocken, die bleiben im bunten Fondant haften und es sieht nicht besonders schön aus. Von dem blauen und roten Fondant habe ich kaum etwas gebraucht (ich hatte 250g je Farbe und habe maximal 100g gebraucht). Aus dem blauen Fondant habe ich ein Rechteck als Unterlage für die Sterne gemacht, das Rote brauchte ich für die Streifen und aus dem restlichen weißen Fondant habe ich die Sternchen mit einem Keksausstecher herausgelöst. Leider hatten sie nicht genug Zacken, aber das fiel nicht so auf 😉

Die Torte war sehr lecker, für den ersten Versuch mit Rollfondant ist sie eigentlich ganz hübsch geworden.

Ferrero-Rocher-Torte

Torte

Zum Geburtstag hab ich mir von meinem Freund eine Geburtstagstorte gewünscht. An meinem Geburtstag hab ich leider keine bekommen, aber jetzt hat er mich überrascht – mit einer Ferrero-Rocher-Torte. Sie war so gut! Obwohl sie sehr groß war (26cm) hab ich sie fast alleine aufgegessen J Bei Gelegenheit back ich die Torte selber einmal, vielleicht probier ich sie auch mit anderen Süßigkeiten in der Creme. Aber nur aus Neugier, die Ferrero Rocher passen nämlich super dazu.

Zutaten:

Teig:

  • 5 Eier (getrennt)
  • 40g Kakaopulver
  • 250g Staubzucker
  • 100g geriebene Haselnüsse
  • 125ml Öl
  • 125ml Wasser
  • ½ Packung Backpulver
  • 150g Mehl

Creme:

  • 500ml Schlagobers
  • 16 Ferrero Rocher

Zubereitung:

  1. Zucker mit Dotter schaumig schlagen und das Öl einfließen lassen.
  2. Das Wasser langsam unter ständigem Rühren zugeben.
  3. Kakao und Nüsse einrühren.
  4. Mehl mit Backpulver mischen und unterrühren.
  5. Schnee schlagen und unterheben.
  6. Bei 180°C etwa eine Stunde backen (Stäbchenprobe) und vollständig auskühlen lassen. Dann einmal in der Mitte durchschneiden.
  7. Für die Creme das Schlagobers schlagen, zehn Ferrero Rocher mit einer Gabel zerdrücken und vermischen. Auf einen Boden auftragen, den zweiten darauf setzen und die Creme auf der Torte verteilen. Sechs Ferrero Rocher halbieren und als Dekoration benutzen.

Fondanttorte

Torte

 

Eine Freundin hat mir diese Woche eine ganze Tupperdose voll mit Fondant geschenkt. Ihr ist es von einer Geburtstagstorte übriggeblieben und sie meinte, sie würde nicht so schnell wieder eine Fondanttorte backen und ob ich es nicht haben wolle. Sehr gerne J! Ich hab nur noch nie mit Fondant gearbeitet und bin somit eine blutige Anfängerin. Ausprobieren wollte ich es aber auf jeden Fall. Die Torte (oder eher das Törtchen) hab ich für einen Kaffeetratsch mit meinen Mädels gebacken und die Menge war perfekt. Oft sind Torten so groß, dass die Hälfte übrig bleibt und nach einigen Tagen will sie niemand mehr essen. Dieses Rezept reicht für eine Springform mit 16cm Durchmesser. Wer eine große Torte haben möchte, verdoppelt die Menge einfach. Der Teig ist nichts Besonderes, aber schmeckt trotzdem sehr gut. Ich habe ihn bei der „Glücklichmacherei“ gefunden und werde ihn wieder backen. Und wenn ich dann kein Fondant zu Hause habe, überziehe ich ihn einfach mit Schokolade. Schmeckt bestimmt genauso gut! Zum Fondant möchte ich noch sagen, dass ich noch viel üben muss! Es hat Spaß gemacht, damit zu experimentieren, aber die Küche und ich waren danach voll Staubzucker.

 

Zutaten:

 

Teig

 

  • 150g Butter
  • 150g Zucker
  • 1 Packerl Vanillezucker
  • 3 Eier, getrennt
  • 70g geschmolzene dunkle Schokolade
  • 2 El Kaffee
  • 150g Mehl
  • 80g geriebene Haselnüsse
  • 1 Tl Natron
  • 100ml Milch

 

Verzierung und Füllung:

 

  • 85ml Schlagobers
  • 170g dunkle Schokolade
  • Marillenmarmelade
  • Fondant

 

Zubereitung:

 

  1. Die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker cremig schlagen, die Dotter hinzufügen und weiterrühren.
  2. Schokolade und Kaffee (gekochter, kein Kaffeepulver) einrühren.
  3. Mehl mit Natron (ihr könnt auch Backpulver verwenden) und Haselnüssen vermischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren.
  4. Schnee schlagen und unterheben.
  5. In einer eingefetteten Springform 60 min bei 180°C backen. Ich hab nach 30min die Temperatur auf 160°C reduziert, weil ich Angst hatte, dass der Kuchen zu dunkel wird.
  6. Die ausgekühlte Torte ein oder zweimal durchschneiden und mit Marmelade füllen.
  7. Um die Torte fondanttauglich zu machen, hab ich sie mit Ganache eingestrichen. Dafür erwärmt ihr das Schlagobers in einem Topf und nehmt es von der Platte kurz bevor es kocht. Dann gebt ihr die in Stücke gebrochene Schokolade hinzu und rührt bis sich eine homogene Masse bildet. Die Ganache einige Stunden auskühlen lassen, später wieder ganz kurz erwärmen und außen auf die Torte auftragen. Falls ihr Schokoladenglasur verwendet, braucht ihr natürlich keine Ganache, dann einfach die Torte dünn mit Marmelade bestreichen und mit Schokolade überziehen.
  8. Wenn die Ganache auf der Torte trocken ist, den Fondant ausrollen und die Torte damit verzieren.

 

 

 

Schokoladen-Pralinen-Torte

Schokoladen-Pralinen-Torte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Torte ist mein absoluter Liebling für Geburtstagstorten. Der Teig ist saftig, aber dennoch fluffig (nicht so wie bei dem englischen und französischen Schokokuchen) und lässt sich toll variieren. Diese Version war die Geburtstagstorte für meine Mama, die meine Schokoladentorten genauso sehr mag wie ich. Die Füllung und Glasur ist eine Parisercreme mit Mascarpone angerührt. Als Deko hab ich noch ein paar Pralinen aus Ganache obendrauf gesetzt.

Zutaten:

Teig:

  • 200g Margarine
  • 300g Zucker
  • 6 Eier
  • 150g Mehl
  • 3 Päckchen Schokopuddingpulver
  • 200g dunkle Schokolade
  • 1 Päckchen Backpulver

Parisercreme:

  • 400g dunkle Schokolade
  • 400g Schlagobers
  • 100g Mascarpone

Zubereitung:

  1. Die Parisercreme am besten schon am Vortag oder zumindest zwei Stunden vorher zubereiten: Das Schlagobers in einem Topf erhitzen, die Schokolade in Stückebrechen und unter ständigem Rühren schmelzen lassen (den Topf dabei vom Herd nehmen). Wenn die Creme homogen ist, auskühlen lassen und am besten im Kühlschrank über Nacht rasten lassen.
  2. Die feste Creme mit dem Mixer kräftig aufschlagen und die Mascarpone zugeben. Beiseite stellen.
  3. Jetzt die Torte: Butter und Zucker cremig rühren, dann die Eier einzeln einrühren. Die Schokolade schmelzen und ebenfalls unterrühren bis eine glatte Masse entsteht.
  4. Das Mehl mit dem Backpulver und den Puddingpulver vermischen und unterrühren.
  5. Bei 160°C circa 60min backen. Stäbchenprobe machen.
  6. Die ausgekühlte Torte halbieren und dünn mit Marmelade bestreichen. Danach die Parisercreme auftragen – dabei muss die Torte wirklich nicht mehr warm sein, da die Creme sonst schmilzt.

Ich hab die Torte schon in mehreren Varianten gebacken, z. B. mit ganz vielen Maltesers darauf oder Himbeeren und Tortenguss.

Kathis Schoko-Mandel-Kuchen

Schoko-Mandel-Kuchen, Schokolade, Kuchen, Schokokuchen, backen, RezeptDas Rezept für diesen Kuchen hab ich von einer Freundin, die ihn mir jedes Jahr zum Geburtstag gebacken hat. Ich hab es etwas vereinfacht, der Kuchen ist aber immer noch sehr lecker und saftig. Dieses Jahr hab ich ihn zur Kuchenjause am 25. Dezember gebacken.

Zutaten

  • 225g dunkle Schokolade
  • 150g Zucker
  • 175g Margarine
  • 140g geriebene Mandeln
  • 3 El Mehl
  • eine Messerspitze Backpulver
  • 5 Eier (getrennt)

Zubereitung

  1. Schokolade in Wasserbad oder Mikrowelle schmelzen.
  2. Zucker zur Schokolade geben, die Masse wird sehr krümelig. Nochmal erwärmen, dann lässt sich die Schokolade besser rühren.
  3. Die Margarine nach und nach zugeben und die Dotter einzeln unterrühren.
  4. Mehl, Mandeln und Backpulver untermischen und gut durchmischen.
  5. Aus den fünf Eiweiß steifen Schnee schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.
  6. In eine circa 24cm große Springform füllen und bei 180°C für 40min backen. Den Kuchen vollständig auskühlen lassen und erst dann aus der Form nehmen.