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Punschspitz

Punschkrapferl, PunschspitzDie Punschspitze hab ich schon vor längerer Zeit gebacken. Der Grund, warum ich sie heute veröffentliche ist, dass ich gestern bei einem Freund einen Rum probiert habe, der mich sehr an die Punschspitze erinnert hat. Eigentlich mag ich keinen Rum, nur zum Backen. Aber dieser spezielle Rum hat so gut geduftet, dass ich ihn kosten musste. Er roch nach Vanille und Weihnachten und vor allem nach Punschkrapferl. Geschmeckt hat er nicht so gut… Er wäre aber ideal für dieses Rezept gewesen.

Zu Hause habe ich ein Lieblingscafé, in dem ich mich regelmäßig mit meinen Freundinnen zum Tratschen und Kaffee Trinken (in meinem Fall: Tee Trinken) treffe. In diesem Café gibt es leckere Punschspitze: kleine, zuckersüße, in Rum getränkte Kuchenstücke, überzogen mit einer pinken Glasur. Ich wollte die kleinen Kunstwerke schon lange nachbacken, hab aber kein passendes Rezept gefunden. Ich habe dann selbst etwas improvisiert und mit meinem Rezept das Original ziemlich gut getroffen. Die Punschspitze sind zwar ähnlich aufwendig wie Cakepops, es lohnt sich aber.

I baked the Punschspitze some time ago. The reason to post them now is, that i tried a special kind of rum at a friend´s party yesterday and the taste reminded me of Punschspitze. Actually I don´t like rum, only for baking. But this rum smelled so delicious like vanilla, christmas and Punschkrapferl that I had to try it. The taste was not overwhelming, but it would have been perfect for this recipe. 

In my hometown I have a favourite café, where I like to meet my girlfriends to chat and drink a cup of coffee (in my case: cup of tea). They have sweet little Punschspitze in this café: a variation of  the austrian Punschkrapferl, which is a tiny sweet rum-cake with pink icing. I wanted to bake them myself for a long time, but I couldn´t find a proper recipe. So I improvised a bit. It is very similar to the original Punschspitz, very good, but a lot of work – like Cakepops. 

Zutaten / Ingredients:

Teig / dough:

  • 2 Eier / 2 eggs
  • 80g Kristallzucker / 80g granulated sugar
  • 60g Mehl / 60g flour

Füllung / filling:

  • 150g dunkle Schokolade / 150g dark chocolate
  • 1 Packerl Vanillezucker / 1 tbs vanilla sugar
  • 45g Ribiselmarmelade oder –gelee / 45g red currant jam or jelly
  • 10g Kochkakao / 10g cacao for baking
  • 5cl Rum (für Kinder einfach Milch oder Orangensaft verwenden) / 5cl rum (you can use milk or orange juice as well)
  • etwas Milch / some milk

außerdem / others:

  • Punschglasur / pink icing

Zubereitung / Preparation:

  1. Eier mit Zucker etwa zehn Minuten schlagen bis eine feste Masse entsteht. Das Mehl unterheben.
  2. In einer kleinen Tortenform 20min bei 180°C backen.
  3. Die oberen 2/3 des Teigs zerbröseln, aus dem Boden circa 1cm dicke Kreise mit 3-5cm Durchmesser ausstechen. Ich habe dafür einen Keksausstecher benutzt.
  4. Für die Füllung die Schokolade schmelzen und mit den Kuchenbröseln vermischen. Die restlichen Zutaten für die Füllung dazu mischen und zu einer klebrigen Masse verrühren.
  5. Jeweils einen gehäuften Esslöffel der Füllung auf einen Kreis geben und zu einem Kegel formen, wobei der Biskuitkreis den Boden bildet.
  6. Die Kegel mit Punschglasur überziehen. Das ist eine ziemliche Patzerei. Eine gute Alternative ist auch Staubzucker mit Zitronensaft und pinker Lebensmittelfarbe vermischen und über die Punschspitze gießen. Das werde ich das nächste Mal machen, die fertige Glasur hat mich nicht überzeugt.

 

  1. Beat eggs with sugar about 10min until stiff. Gently fold in the flour.
  2. Bake in a tart mould with about 20cm diameter 20min at 180°C.
  3. Cut the cake horizontally. Crumble the upper 2/3 of the cake and put them in a bowl. Cut out cylinders with 3-5cm diameter of the lower part of the cake. I used a cookie cutter.
  4. Melt the chocolate for the filling and combine it with the cake-crumbles. Add vanilla sugar, jam, cacao and rum. It should become a sticky mass.
  5. Take one big tablespoon of the filling for every cake cylinder and try to form a cone. The cylinder should be the bottom of your Punschspitz.
  6. Decorate the cones with pink icing. If you want to do it yourself just combine confectioners sugar, lemon juice and pink or red food colouring.

Heidelbeerwaffeln/Blueberry Waffles

Heidelbeeren, Waffeln

Es ist Heidelbeerzeit! Zumindest in Norwegen 🙂 Dieses Wochenende war ich mit ein paar Freunden wandern und wir haben riesige Mengen an leckeren dicken Heidelbeeren gesehen, genascht und einige auch mit nach Hause genommen. Aus unserem leckeren Fund haben wir Heidelbeerwaffeln gezaubert. Obwohl das Rezept für eine große Menge Waffeln ist, waren sie alle sofort aufgegessen, so gut geschmeckt haben sie. Die Heidelbeeren machen die Waffeln schön saftig.

Ihr könnt übrigens die Heidelbeeren auch weglassen, dann habt ihr ein wunderbares Waffel-Grundrezept. Ich hab auch schon eine zerdrückte Banane und etwas Zimt in den Teig getan – auch sehr empfehlenswert. Leider hab ich nicht gezählt, wie viele Waffeln sich ausgegangen sind, fünf bis acht Waffelliebhaber werden damit aber sicher satt. Für weniger Leute würde ich die Hälfte machen.

It´s blueberry-season! At least in Norway 🙂 I was on a hiking trip with some friends last weekend and we found huge amounts of sweet, juicy blueberries. They were too many to eat them all while hiking, so we took some with us and baked blueberry-waffles with them. Although the recipe is for many waffles (unfortunately I haven´t counted them), it didn´t took us a long time to eat them all. 

You can bake the waffles without blueberries. It´s a delicious basic waffle reicipe. Worth a try is the combination with mashed bananas and cinnamon. As I told you before, I don´t know, how many waffles exactly you can bake with this recipe, but it´s enough for five to eight waffle-lovers. If you bake for fewer people, just halve the ingredience.

Zutaten / Ingredients:

  • 250g Kristallzucker / 250g granulated sugar
  • 250g geschmolzene Butter / 250g melted butter
  • 5 Eier / 5 eggs
  • 500g Mehl / 500g flour
  • 500ml Milch / 500ml milk
  • 1 Tl Backpulver / 1 tsp baking powder
  • viele Heidelbeeren / a lot of blueberries

Zubereitung / Preparation:

  1. Zucker, Butter und Eier gut vermischen.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver unterrühren, dann wird der Teig sehr dick, aber keine Sorge, die Milch kommt ja noch dazu.
  3. Milch einrühren und das ganze zu einem glatten Teig verrühren. Danach vorsichtig die Heidelbeeren unterrühren (nicht mit dem Mixer, sonst wird alles blau).
  4. Das Waffeleisen vorheizen und nacheinander leckere Waffeln goldbraun backen.

 

  1. Mix together sugar, eggs and melted butter.
  2. Combine flour and baking powder and mix it with the sugar-egg-butter-mass.
  3. Add the milk and mix until the dough is smooth. Carefully stir in the blueberries. Do not use a mixer, otherwise the dough will become blue.
  4. Preheat the waffle maker and bake the waffles.

Chocolate-Coconut-Banana-Cream-Pie

Kokos, Bananen, Sahne, Schokolade, Pie

Diese Woche hab ich Besuch von meiner Schwester und einer Freundin. Neben SEHR vielen Süßigkeiten (die sind in Norwegen viel teurer und nicht so lecker) haben sie mir einen netten Brief und ein Rezept von meiner Tanten und Kusine mitgebracht. Die beiden haben das Rezept „Chocolate-Coconut-Banana-Cream-Pie“ schon öfter ausprobiert und es uns dringend weiterempfohlen. Gestern Abend haben wir es auch gewagt und das Ergebnis ist umwerfend! Es ist ein Pie ohne backen, er muss nur im Kühlschrank fest werden. Er ist sehr kalorienreich und schmeckt nach Urlaub. Ich kann es jedem empfehlen, der gerne etwas Besonderes ohne zu viel Aufwand zubereiten möchte. Die Mengenangaben reichen für eine große Kuchenform (26cm mindestens), da wir nur eine kleine Kuchenform hatten, verwendeten wir stattdessen eine Auflaufform. Für weniger hungrige Esser würde ich die halbe Menge verwenden.

I have visitors this week! My sister and a friend of her are here in Norway now. They brought me A LOT of sweets (they are more expensive and less tasty here) and a lovely letter of my aunt and cousin. In their letter, they recommended this recipe, which  they had tried it out several times before. Yesterday evening we prepared the pie (you can´t really call this baking) and the result is gorgeous! After putting everything together, the pie has to rest in the fridge over night – what a challenge not to eat it immediately. But be patient, it´s worth it. The pie is full of calories and tastes like vacation. I can recommend the recipe if you want to make something special without too much effort. The ingredients are calculated for a big cake mould (at least 26cm). We had only a small one, so we used a casserole dish instead. If you are not so hungry, talk half of the amount of the ingredients.

Zutaten / Ingredients:

Boden / Pie crust:

  • 300g Vollkornbutterkekse / 300g whole grain biscuits 
  • 130g geschmolzene Butter / 130g melted butter

Füllung / filling:

  • 100g Schokolade (helle oder dunkle, je nach Vorlieben) /100g chocolate
  • 3 El Milch / 3 tbs milk
  • 3 El Butter / 3 tbs butter
  • 3 ½ Bananen in Scheiben geschnitten / 3 1/2 bananas, cut into slices
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver / 1 pack of vanilla pudding powder
  • 50g Maizena (Maismehl), stattdessen geht auch ein zweites Päckchen Puddingpulver / 50g corn starch
  • 60g Kristallzucker / 60g granulated sugar
  • 750ml Milch / 750ml milk
  • 200g Kokosraspel / 200g grated coconut

Garnitur / frosting:

  • 300ml Schlagobers (weniger oder mehr ist auch ok) / 300ml heavy cream
  • 3 El Staubzucker / 3 tbs confectioners sugar
  • 50g Kokosraspel / 50g grated coconut

Zubereitung / preparation:

  1. Boden: Die Kekse mit den Händen zerbröseln und mit der geschmolzenen Butter vermischen. Damit in der Form einen Boden und einen 2-3cm hohen Rand bilden, die Brösel fest andrücken. Kalt stellen.
  2. Füllung: Die Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen, dann die Milch und Butter zugeben und gut verrühren. Die Schokoladencreme auf den Boden streichen und mit Bananenscheiben bedecken. Kalt stellen. Etwa 100ml von der Milch in eine Schüssel geben und gut mit Zucker, Vanillepuddingpulver und Maizena verrühren. Währenddessen den Rest der Milch aufkochen lassen. Wenn die Milch kocht das Puddingpulvergemisch einrühren und die Hitze reduzieren. Noch etwa eine Minute köcheln lassen, dann vom Herd nehmen. Die Kokosraspel einrühren und die Mischung in der Form über den Bananen verteilen. Über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen (zwei Stunden müssten aber auch schon reichen).
  3. Garnitur: Wenn der Pie kalt ist, das Schlagobers schlagen und mit Zucker vermischen, auf den Pie streichen. Die Kokosraspel kurz anrösten – das duftet so schön nach Kokosbusserl – auskühlen lassen und auf dem Schlagobers verteilen.

 

  1. Piecrust: Crush the biscuits and mix with the melted butter. Press the crumbs onto the bottom of a cake mould. At the sides the crust should be 2-3cm high. Put it into the fridge.
  2. Filling: Melt the chocolate and add milk and butter. Stir well. Take the piecrust out of the fridge and pour the chocolate on it. It should cover the whole bottom. Cover the chocolate with the banana slices. Put into the fridge again. Put 100ml milk in a bowl and mix it with sugar, vanilla pudding powder and corn starch. In the meantime heat up the rest of the milk. When the milk boils turn down the heat and add the vanilla-pudding-mix. Let it boil gently another minute, while you are stiring constantely, then take it away from the oven. Add the grated coconut to the pudding and spread it above the bananas. Let the pie cool and rest in the fridge over night.
  3. Frosting: Whip the cream and put it on top of the pie. Rost the coconut until it smells delicious, let it cool, and decorate the pie with it.

Kanelboller (Zimtknoten/Cinnamon Rolls): liebe Grüße aus Norwegen

Kanelboller, Kanelbullar, Zimtschnecken, Hefe

Ich bin seit etwa einem Monat in Norwegen und genieße es hier! Ja, die Landschaft ist wirklich so schön, wie man es sich vorstellt. Vielleicht sogar noch schöner 🙂

Letzte Woche war ich bei einer norwegischen Studienkollegin eingeladen und sie hat für uns Kanelboller gemacht. Zimtschnecken sind zwar eigentlich typisch schwedisch, aber wir sind da mal nicht so genau. Sie waren richtig lecker. Ich hab sie nach dem Rezept gefragt und ein geheimes Spezialrezept erwartet, ihre Antwort war aber nur: „Das steht doch hinten auf der Mehlpackung.“ Ich musste die kleinen Leckereien natürlich gleich selbst ausprobieren und muss sagen, es ist ein gelingsicheres, süßes, unwiderstehliches und viel zu ungesundes Rezept. Besonders gefallen hat mir, dass die Boller nicht die übliche Schneckenform hatten, sondern zu Knoten geformt wurden.

Ach ja, ich hab hier in Norwegen keine Küchenwaage, keinen Mixer oder sonstige Backausrüstung, musste daher etwas improvisieren und hab die Zutaten in einer kleinen Kaffeetasse abgemessen.

For about one month I´m in Norway now and I love it. Norway is even more beautiful than I have imagined it. Last weekend I was invited at a norwegian collegue from university and she made Kanelboller. Actually cinnamon rolls are typically swedish, but let´s just say they are scandinavian. They were delicious. I asked her about the recipe and expected a special secret recipe. But her answer was, „It is on the backside of the flour-package.“ I had to try out the recipe and must admit, that it is really easy, sweet, delicious and unhealthy. It totally fits on this blog 🙂 In particular I liked the form of the rolls: knots instead of the usual cinnamon rolls. 

By the way, I don´t have a scale, mixer or other  kitchen equipment. That´s why I had to improvise a bit and I meassured the ingredients in cups (240ml).

Zutaten / Ingredients:

Teig / dough:

  • 3 Tassen Mehl / 3 cups flour
  • ½ Tasse Kristallzucker / 1/2 cup confectioners sugar
  • ½ Würfel Germ (25g) / 25g fresh yeast
  • 1 Prise Salz / 1 pinch of salt
  • 1 Tasse warme Milch / 1 cup warm milk
  • 1/4 Tasse Butter / 1/4 cup butter (70g)

Füllung / filling:

  • ½ Tasse Zucker / 1/2 cup sugar
  • 1/4 Tasse Butter / 1/4 cup butter (50g)
  • großzügig Zimt (mindestens 2-3 Tl) / a lot of cinnamon (at least 2-3 tsp)
  • 1 verquirrltes Ei zum Bestreichen / 1 egg as coating

Zubereitung / Preparation:

  1. Mehl, Zucker und Salz miteinander vermischen und beiseite Stellen.
  2. Den Germ in die warme Milch bröseln und rühren, damit sich eine homogene Masse bildet.
  3. Die Milch mit dem Germ zu den trockenen Zutaten geben und gut vermischen. Mit einem sauberen Geschirrtuch bedecken und in warmer Umgebung etwa 15min ruhen lassen.
  4. Die Butter schmelzen und zum Teig geben. Nun alles gut durchkneten (oder den Mixer mit Knethaken benutzen) und falls der Teig zu flüssig ist, etwas Mehl beimengen. Wenn alles gut miteinander vermischt ist wieder an einem warmen Ort ruhen lassen, diesmal mindestens 30min.
  5. Der Teig soll nach dem Ruhen circa doppelt so groß sein wie davor. Kurz kneten und zu einem Rechteck ausrollen. Der Teig soll 0,5-1cm dick sein.
  6. Den Teig großzügig mit Zimt bestreuen, danach mit Butter bestreichen und den Zucker darüber streuen. Spart nicht mit Zimt, Zucker und Butter, das macht die Kanelboller so gut! Sie passen deshalb auch nicht in einen Diätplan 😉
  7. Jetzt könnt ihr den Teig entweder einrollen und die gewöhnlichen Zimtschnecken daraus machen, oder ihr versucht die Zimtknoten, die ich so hübsch finde. Dafür klappt ihr die Teigplatte zusammen (kurze Seite halbieren, nicht lange) und schneidet 2cm breite Teigstreifen. Diese dreht ihr spiralförmig ein und macht dann aus der Spirale einen Knoten. Klingt komplizierter als es ist, experimentiert einfach ein bisschen.
  8. Die Knoten noch mal mindestens 15min ruhen lassen, dann mit Ei bepinseln (Milch geht auch) und für circa 20min bei 180°C backen. Mmmmh das duftet so gut 🙂

 

  1. In a big bowl combine flour, sugar and salt.
  2. In another bowl whisk the warm milk and the yeast until you have a homogenous yeast-milk.
  3. Pour the yeast milk on the flour and mix it well. Cover the bowl with a kitchen towel and let it rest for 15min.
  4. Melt the butter and add it to the dough. Knead it carefully until the dough is smooth. If the dough is too soft, add some more flour. Let the dough rest for another 30min in a warm environment.
  5. After the 30min the dough should have doubled. Knead it for a very short time and roll the dough so you have a square.
  6. Sprinkle with a lot of cinnamon. Then melt the butter and spread it on the dough. At last put a lot of sugar on top. Make sure you use a lot of cinnamon, butter and sugar. That is, what makes the cinnamon rolls delicious and moist.
  7. You can eather roll the dough like the usual cinnamon roll or you try out those cute knots I like to make. Fold the dough so that you have a double layer. Cut it into 2cm broad strips. Roll the dough-strips until you have a spiral, then make a knot.
  8. Put the knots on a baking sheet and let it rest for another 15min. Cover it with a kitchen towel again. After the last rest brush a light-whisked egg or milk on the knots to make them even prettier. Bake it at 180°C about 20min. Mmmmh that smells incredible 🙂

 

 

 

Dinkelwaffeln = Frühstückswaffeln/Breakfast Waffles

Waffeln1

Vor einigen Jahren hab ich mir ein Waffeleisen zum Geburtstag gewünscht. Damals war ich ganz Waffel-begeistert und hab ständig welche gebacken. Mittlerweile verstaubt das Waffeleisen im Regal. Aber jetzt hab ich es wieder mal herausgeholt und Frühstückswaffeln gebacken. Sie waren sehr lecker und durch das Dinkelmehl haben sie richtig Frühstücks-mäßig geschmeckt. Ich muss auf jeden Fall bald weitere Waffelrezepte ausprobieren.

Some years ago I got a waffle maker as a birthday present. I was addicted to waffles, when I got it and always tried out new recipes. As I said, this was a few years ago. Now the waffle maker is stored in the shelf, behind the toaster – never used. But now finally I baked waffles again: breakfast waffles. They were tasty and because of the spelt flour ideal for breakfast. I have to try out other waffle recipes soon.

Zutaten (für etwa 6 Waffeln) / Ingredients (for about 6 waffles):

  • 85g Butter / 85g butter
  • 75g Rohrzucker / 75g brown sugar
  • 1 Prise Salz / 1 pinch of salt
  • 2 Eier / 2 eggs
  • 100ml Milch / 100ml milk
  • 100g Dinkelmehl / 100g spelt flour 
  • ½ Tl Backpulver / 1/2 tsp baking powder
  • 1 Tl Zimt / 1 tsp cinnamon

Zubereitung / Preparation:

  1. Butter mit Zucker und Salz cremig schlagen.
  2. Die Eier nacheinander hinzufügen und unterrühren.
  3. Dinkelmehl, Backpulver, Zimt und Milch einrühren. Alles gut vermischen.
  4. Das vorgeheizte Waffeleisen einfetten und die Waffeln einzeln goldbraun backen. Mit Staubzucker oder Marmelade oder zu Kompott servieren.

 

  1. Mix butter, sugar and salt until you have a soft buttercream.
  2. Add the eggs and mix well.
  3. Add spelt flour, baking powder, cinnamon and milk and mix until well combined.
  4. Preheat the waffle iron and bake the waffles crispy and golden. Serve with confectioners sugar, jam or compote.

Reisauflauf

Milchreis, Reisauflauf, Backen, Kirschen

 

Es gab zwei Dinge, die in meiner Kindheit zu Hause nie auf den Tisch kamen: Mohn in all seinen leckeren Varianten und Reisauflauf. Meine Mama mag diese beiden Sachen nicht und dementsprechend gab es in meinem Speisplan einen großen Mangel an Mohn und süßen Reisgerichten. Zum Glück hatte ich meine Oma, die mich ab und zu mit Reisauflauf verwöhnte. Jetzt kann ich meine Mama sehr gut verstehen, ich würde meinen Kindern auch nie etwas vorsetzen, dass ich nicht ausstehen kann (weiche Eier zum Beispiel – igitt!). Aber ich glaube, gerade weil ich es nie zu essen bekam, bin ich jetzt so ein großer Fan davon.

 

Bei uns ist seit Tagen tiefster Winter, es ist nebelig, kalt und so eisglatt, dass man lieber gar nicht erst vor die Tür geht. Genau das richtige Wetter für einen leckeren warmen Reisauflauf mit Kirschen.

 

 

Zutaten (für eine kleine Auflaufform):

 

  • 125g Reis
  • 450ml Milch
  • 30g brauner Zucker
  • 1 Eiklar
  • 2 El Mehl
  • Kirschen aus dem Glas nach Belieben

 

Zubereitung:

 

  1. Den Reis mit der Milch auf dem Herd einmal aufkochen lassen, dann mit Deckel auf kleiner Stufe 30min ziehen lassen und mehrmals umrühren. Achtung: den Deckel erst aufsetzen, wenn die Milch nicht mehr kocht, sonst gibt’s eine Überschwemmung.
  2. Das Eiklar zu Schnee schlagen, zusammen mit dem Zucker und dem Mehl unter den Milchreis rühren. Einige Kirschen dazu mischen.
  3. In eine eingefettete Auflaufform geben und bei 180° ca. 25min backen. Mit Zucker und Zimt bestreuen und genießen.

 

Puddingschnecken

Puddingschnecken

Heute möchte ich euch ein Rezept zeigen, dass nicht ganz so Figur-zerstörend und ein bisschen mehr Neujahrsvorsatz-kompartibel ist: Germteig-Puddingschnecken 😉

Meine Lieblingskuchen sind ja – wie man unschwer erkennen kann – mit viel Schokolade, massenweise Zucker und am besten noch schön saftig. Germteig (Hefeteig) kann da, wenn wir ehrlich sind, nicht so mithalten. Dieses Rezept ist aber wirklich gut, da durch den Pudding das ganze weniger trocken ist. Die Puddingschnecken machen sich gut zur Kaffeejause und lassen sich auch einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen.

Zutaten(für circa 20 Stück):

  • 550g Mehl
  • 1 Packerl Trockengerm (Hefe)
  • 250ml Milch + 500ml für den Pudding
  • 50g Zucker + etwas mehr für den Pudding
  • 1 Tl Salz
  • 1 Ei
  • 75g Butter
  • 1 Packung Vanillepudding

Zubereitung:

  1. Die Butter schmelzen, Milch etwas erwärmen und beides verrühren, Germ einmischen.
  2. Mehl, Zucker und Salz zugeben und mit dem Knethaken gut durchkneten. Ei einrühren.
  3. An einem warmen Ort, zugedeckt etwa 40min gehen lassen. Inzwischen den Pudding zubereiten. Ich hab einfach ein fertiges Puddingpulver genommen, ihr könnt ihn aber auch selber machen.
  4. Den Teig nach dem Ruhen nochmal kurz durchkneten (mit den Händen) und zu einem Rechteck ausrollen. Es soll ungefähr 1cm dick sein.
  5. Den Pudding darauf verteilen und das Rechteck von der langen Seite her einrollen. 1,5cm dicke Scheiben abschneiden und auf ein Backblech legen. Ihr könnt die Form noch gut korrigieren, bei mir sahen sie nach dem schneiden ein bisschen unförmig aus.
  6. Bei 180°C 15 bis 20min backen und noch warm mit flüssigem Zuckerguss (Staubzucker, Zitronensaft und Wasser) überziehen.